AutorThema: die oft schon bejammerte Ersatzteilqualität
AvaTar

geschrieben am:
28.06.2021 10:59

Nun: Ja, das ist nich neu und auch ganz und gar nicht unbekannt. Dennoch, bei allem Spaß den ich (und meine Family -> ...am WE das erste mal mit dem KiSi aufm BF-Sitz zur Eisdiele,) haben kann, mag ich mir doch jetzt noch mal Luft machen: §@#3!$$ Ersatzteil-Qualität! Vor allem dieser Nachbau-Kram, diese berüchtigte "aktuelle" Neu-Produktion! (...übrigens letztens erst auf ner russischen FB-Seite nen ganz ähnlichen Aufschrei gelesen.)
Mann, das kann einem echt das schöne Hobby komplett vergällen! Klar, n Oldiebesitzer muss schrauben können und schrauben wollen. Aber hey, diese Bilanz ist so entmutigend, erst recht wenn einem womöglich das Schrauben (wg. chemo-betäubter Hände) nich mehr so leicht fällt...: Gleich vier hintere Radbremszylinder (zumindest einen davon eingebaut und noch in der selben Woche wieder ersetzt; und zumindest hatte ich nur vier undicht gewordene noch aufgehoben für eventuelle Überarbeitung -> und kann sein, dass ich damals sogar einen fünften anfangs doch weggeworfen hatte!) sowie zwei kaum eingeschliffene aber inzwischen durchsiffte und dadurch ad hoc unbrauchbar gewordene Bremsbackensätze für die Tonne in nur 5 Jahren, zuzüglich zwei Kupplungsnehmerzylinder, ein quasi schon im Karton undichter Hauptbremszylinder und dann noch die Bremslichtschalter-Story, alle in der selben kurzen Zeit -> immer Nachbau-Ärger! (Jetzt hab ich noch den allerletzten CCCP-RBZ hinten eingebaut, den ich dankenswerterweise noch aus C erhalten hatte und für "schlechte Zeiten" auf die Seite gelegt hatte -> Die sind halt dummerweise unerwartet früh gekommen!) Diese fünf Jahre, das sind grob 12% des Fahrzeugalters! Ich frag mich, wie es das Auto überhaupt auf dieses Alter schaffen konnte...
Also, WENN ich den Iwan mal weggebe, dann entweder weil ich mir das Schrauben in der Häufigkeit nich mehr zutraue oder weil ich des Geruchs von Bremsflüssigkeit beim Schrauben überdrüssig geworden bin! Tät mir echt weh drum. Aber weiterhin im Jahrestakt Radbremszylinder zu wechseln...?!

Ciao
Lutz
AvaTar

geschrieben am:
28.06.2021 11:00

Die RBZ-Bilanz im Bildbeweis...

AvaTar

geschrieben am:
23.07.2021 22:36

...übrigens: Inzwischen stellte sich nachvollziehbar heraus, das mir - mal ganz ganz vorsichtig ausgedrückt - "umgepackte" Radbremszylinder untergejubelt wurden! Ergo kann ich nun doch zumindest auf keine Erfahrungen mit Fenox zurückgreifen und könnte/dürfte also auch gar nich auf die schimpfen.
Michi2

geschrieben am:
11.09.2021 20:47

grundsätzlich kommt es auf große Sauberkeit an. Wenn ich die Bremskolben mache, dann grundsätzlich komplett zerlegen und intensiv reinigen, also inklusive Ring für die Selbstregulierung der Nachstellung und viel mit Bremsflüssigkeit spülen. Mit Nachbauqualitäten (Ural Hamburg) hatte ich nie Probleme. Auch habe ich das letzte Mal die Innenflächen der Kolben an den Dreck/leichten Roststellen ganz sachte ausgeschliffen/poliert. Bis jetzt geht es, aber ab und zu zieht er beim Bremsen schief. Es ist wieder soweit. Natürlich erwarte ich nicht, dass Manschetten 20 Jahre halten. Aber so habe ich eine Zylinderkopfdichtung aus neuer Produktion schon fast 25.000 km drin. ToiToiToi.
AvaTar

geschrieben am:
19.09.2021 21:20

...wenn man Bremszylinder quasi 1x pro Tankfüllung wechseln muss - auch und gerade wenn zwischen den Tankungen (der aktuellen Lage geschuldet) etwa n Jahr liegt - dann is da was faul! Und zwar oberfaul! Denn das kam dabei heraus - siehe Bild! Das ist einer der so schnell undicht gewordenen RBZ, die mir vor vier oder 5 Jahren als Fenox im entsprechenden Karton "untergeschoben" wurden, die äußere Manschette entfernt - und das kam zum Vorschein, mal ganz abgesehen davon, dass es definitiv keine Fenox sind! (Dass die den Firmenschriftzug tragen müsste, wusste ich damals noch nicht. Aber auch technisch unterscheiden die sich: Fenox hat die Kolben mit einer Art Bajonett-Verschluss, während diese das Gewinde haben - aber auch das wusste ich bislang nicht.) Jedenfalls sieht man, dass dieser Siff-Rost-Fleck genau in Schwerpunktlage des LIEGENDEN Bauteils, und nicht in Schwerpunktlage des EINGEBAUTEN Bauteils (senkrecht zur Anschraubfläche) befindet! Das war also VOR dem Einbau so und muss entsprechend schon beim Kauf(!) so gewesen sein! Denn bei mir lagen die trocken! Was auch immer es war, was da drinne "rumkorrodierte", vielleicht Industriereiniger-Reste oder massiv Kondenswasser - aber allemal klarer Beleg für völlig unsachgemäße Lagerung - und das aufgesattelt auf absichtlich betrügerisches Umpacken! Und ich bin drauf reingefallen! Kriege leider nicht mehr raus, über wen ich das damals gekauft hab - war jedenfalls über die eBucht. Fakt ist: Die Warnung, solchen Teilen doch vor dem Einbau mal "auf den Zahn zu fühlen" - und vor allem unter die Gummi-Röckchen zu gucken - die kann ich inzwischen nur intensivst bestätigen! Hätt ich das gleich gemacht, hätt ich: A) die Teile so niemals eingebaut - wobei es da mit neuen Gummis kaum getan gewesen wäre - mit dieser Rost-Rest-Lache, die im Inneren auf voller Länge durchgehend festzustellen ist, sind die SCHROTT - aber B) der Schwindel wär gleich damals aufgeflogen, und ich hätt entsprechend reagieren können! Und ich hätt mir jede Menge Ärger und Aufregung erspart...

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