AutorThema: Tachoanzeige / Differential
Nilson

geschrieben am:
27.01.2021 20:33

Da mein Tacho ca 10 KMh zu wenig anzeigt hab ich mir ein nagelneuen Tacho eingebaut und mühseelig den KM- Stand dem alten Tacho angepasst.Auch die Welle wurde gleich miterneuert.
Nur zeigt die Nadel immernoch zu wenig an. Mir ist dann eingefallen, dass ich mal vor bestimmt 15 Jahren das Differential gewechselt hab. Nun gibt es doch da Unterschiede, langsame und schnelle. Dies müßte doch eine Auswirkung auf den Tacho haben. Sind die Mitnehmer am Getriebe unterschiedlich?
Wurstblinker

geschrieben am:
28.01.2021 07:41

Unterschiedliche Getriebegeber müsste es eigentlich geben, allerdings haben alle die gleiche Nummer im ETK. Daher gehe ich momentan davon aus, dass es doch nur einen (zumindest für 2140) gab.

Bei mir zeigt der Tacho beim 38er-Diff 10km/h zu viel an, beim 35er geht er fast genau.
Nilson

geschrieben am:
30.01.2021 14:54

Ich hab mal den Geber ausgebaut, leider kann man die Nummer kaum erkennen. Ich hab jetzt einen nagelneuen Geber eingebaut, da steht aber gar nichts drauf. Testen obs was gebracht hat muß jetzt bei dem Wetter aber nicht sein. Mal abwarten, bis es wärmer wird.

Zur Not gibt es Zwischengetriebe für die Tachowelle, das ist aber dann erst "Plan Z", da nicht original.
efb

geschrieben am:
30.01.2021 17:57

Hallo Nilson,
hast Du den Rundtacho? Dort kann man doch die Anzeige justieren, reicht das nicht aus für die Anpassung?
Nilson

geschrieben am:
30.01.2021 20:06

? Hab ich noch nie was von gehört? Wie macht man das? Sind immerhin ca. 10 Km/h.
wowka26

geschrieben am:
30.01.2021 21:34

Nach dem ich meinen 412er auf 35/9 Differenzial umgebaut habe hat mein Tacho ca. 20-25 km/h zu wenig angezeigt. Beim 412er kann man nachjustieren in dem man die Feder an der Tachonadel nachspannt oder lockert, je nach dem was man machen möchte. Funktioniert nur in einem gewissen Bereich. Wenn zu locker so schaukelt die Nadel hin und her. Ich bin dabei ohne Armaturenbrett gefahren und mühselig eingestellt, hat in meinem Fall gut geklappt, jetzt zeigt der Tacho 1:1 nach GPS.
wowka26

geschrieben am:
30.01.2021 21:34

wowka26

geschrieben am:
30.01.2021 21:36

Wurstblinker

geschrieben am:
31.01.2021 17:26

Klasse Tipp! Wieder mal was gelernt.
Klaus Köpke

geschrieben am:
31.01.2021 19:07

Das selbe Problem hatte ich im letzten Jahr auch. Ich habe mich immer gewundert, warum die LKW auf der Autobahn immer genau so schnell waren wie ich, wenn ich 100 km/h auf dem Tacho hatte.Bis ich dann mal mit dem Handy navigiert habe. 20 Sachen zu viel angezeigt.Dann habe ich das Kombiinstrument zerlegt, nur den Tacho an die Welle geschraubt und bei einer Probefahrt an dem kleinen roten Hebel hinten am Tacho die richtige Geschwindigkeit lt. Handy einjustiert.Jetzt stimmt sie auf den Punkt.Diese Aktion bitte mit Beifahrer.
Nilson

geschrieben am:
23.02.2021 18:44

Vorhin hat es mal in den Fingern gejuckt, ich wollte einfach mal wieder den Mossi bewegen. Ob der Tacho jetzt stimmt konnte ich nicht testen, aber was mich störte, bei ca 40 - 50 kmh zappelt die Tachonadel sowas von.., beim abtouren von 80 bleibt sie aber auch in dem Bereich ruhig, nur beim beschleunigen geht das wieder los. Der Geber am Getriebe ist neu, Tachowelle und Kombiinstrument auch. Alles Neuteile. Hängt das auch mit dem einstellen zusammen?
wowka26

geschrieben am:
23.02.2021 18:50

Die Tachonadel wackelt weil die Federspannung zu gering ist. Man muss die goldene Mitte herausfinden
Nilson

geschrieben am:
23.02.2021 20:24

Ich hab da gerade eine Idee. Wenn ich den Tacho mit einer Bohrmaschine antreibe, und dann die angezeigte Geschwindigkeit fahre und mit GPS vergleiche, dann den Tacho wieder an die Bohrmaschine dran und in Ruhe versuche, die Differenz nachzustellen... Eigentlich schade, denn es ist ein werksneuer Tacho.
Sport-Lu

geschrieben am:
23.02.2021 20:50

Ich würde den Tacho ausbauen und sowohl die Tachowelle als auch den Anschlussvierkant(Antrieb)ordentlich ölen und auf Leichtgang prüfen.Mit möglichst dünnem Öl.Beim Motorrad hab ich damit gute Erfahrung gemacht.
Gruss Jörn!
Sport-Lu

geschrieben am:
23.02.2021 20:50

Ich würde den Tacho ausbauen und sowohl die Tachowelle als auch den Anschlussvierkant(Antrieb)ordentlich ölen und auf Leichtgang prüfen.Mit möglichst dünnem Öl.Beim Motorrad hab ich damit gute Erfahrung gemacht.
Gruss Jörn!
Nilson

geschrieben am:
23.02.2021 21:38

Naja, ausgebaut werden muß er auf alle Fälle. Das mit der Bohrmaschine wär dann sowiso nur zum einstellen, damit man nicht bei der Fahrt damit anfängt. Nochmal ein bissl Öl sollte natürlich nicht schaden.
Nilson

geschrieben am:
24.02.2021 22:59

Geschafft. Ich bin erstmal ein Stück gefahren um genau zu sehen, wieviel die Nadel zu wenig anzeigt. Es waren 8 Kmh. Also Tacho ausgebaut, dann an eine Bohrmaschine angeschlossen und genau auf 80 kmh drehen lassen. Dann hinten an dem Blech gestellt bis die Nadel genau auf 90 stand. Dann wieder alles zusammengebaut und der Tacho stimmt. Er zeigt jetzt so 2 -4 Kmh zuviel an, aber das ist so gewollt. Ich finde, mit der Bohrmaschine ist sicherer und man kann den ganzen Akt allein durchführen. Nur die Nadel zappelt noch bei 50.Tachowelle und der Eingang am Tacho wurden leicht geölt.Vielleicht gibt sich das noch, denn der Tacho war ja nun auch schon mindestens 40 Jahre eingelagert.
Paul_R-0707

geschrieben am:
25.02.2021 21:33

Die Tachowelle sollte eigentlich nicht mit Öl, sondern mit Fett geschmiert werden. Dazu einfach auf einer Seite der Welle das Klemmstück (das direkt am Vierkant sitzt) enfernen und die Welle aus der Hülle ziehen. Aber nur eine ganz dünne Schicht Fett auftragen, nicht zu viel!
Sonst fördert die Welle wie eine Schnecke das Fett in Richtung Tacho und drück es in das Instrument hinein, so dass die Inntereien verkleben.
Danach die Welle von der anderen Seite in die Hülle stecken. Auf diese Art habe ich die Tachonadel bereits in den Achtzigern an meinem GAZ-66 und diversen Sapos (die etaw zwei Meter langen Tachowellen haben) meiner Bekannten beruhigt.

Das Problem ist, dass die Welle mit der Zeit die gleiche Biegungen hat, wie die Wellenhülle, deshalb lauft sie nicht mehr rund. Dieser unrunde Lauf überträgt sich auf die Tachondael. Nach dem Umdrehen der Welle in ihrer Hülle, passen die Biegunegn der Welle nicht mehr zu den Biegungen der Hülle, deshalb lauft die Welle (und die Tachonadel) danach auch wieder rund.
Klaus Köpke

geschrieben am:
26.02.2021 16:09

Da hat Paul recht.Und seht euch mal die Wellen an, die im Netz angeboten werden.Die sind alle platzsparend rund gewickelt. Das ist das Schlimmste, was man damit machen kann. Tachowellen werden hängend gelagert.Also können auch "neue" Wellen schon vorgeschädigt sein.Pauls Methode funktioniert.Habe ich auch so gemacht.
Nilson

geschrieben am:
26.02.2021 22:09

Da habt ihr Recht. Ich hab auch nur ein paar Tropfen drangemacht, da ich davon ausgegangen bin, dass die neue Welle vom Werk her schon geschmiert ist.

Klaus, wo du es sagst... Ich hab mehrere neue Wellen, die sind alle Platzsparend gerollt. Da werd ich mal meine alte Welle fetten und reinbauen.
Nilson

geschrieben am:
02.03.2021 22:12

So, meine alte, originale Welle wieder eingebaut und der Tacho geht fast besser als er sollte. ;-) Nur meine neuen Tachowellen aus DDR Bestand (mit EVP Schild) passen irgendwie nicht. Das Vierkannt am Getriebe ist zu lang und passt daher nicht ganz bis zum Anschlag ins Getriebe. Nebenbei mal für die Nachwelt, wie bekommt man das Klemmstück an der Tachowelle ab?
Paul_R-0707

geschrieben am:
03.03.2021 06:08

Um das Klemmstück an der Tachowelle abzien, die Welle so weit herausziehen biss man das Klemmstück mit einer Zange greifen kann. Danach das Klemmstück mit der Zange abwechselnd diagonal so lange zusammendrücken bis es sich abziehen lässt.
Einbauen braucht man es danach nicht unbedingt. Die Welle funktioniert auch mit nur einem Klemmstück, egal auf welcher Seite es sich befindet.
Klaus Köpke

geschrieben am:
03.03.2021 19:25

Hallo Nilson, wenn die Welle zu lang ist, kannst du mit einem scharfen Seitenschneider bedenkenlos ein wenig abkneifen.Hinterher ein wenig mit der Feile nacharbeiten.

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