AutorThema: Motor 412er mit Getriebe einbauen
Didi

geschrieben am:
09.12.2020 10:02

Hallo,ich bin der Dietmar und fahre seit einigen Jahren einen 412er Mossi. Diesen habe ich nun im vorderen Teil zerlegt und neu aufgebaut. Motor, Getriebe, Vorderachse usw. raus. War nach 48 Jahren mal notwendig.
Da der Mossi neu lackiert wird, habe ich den Motorraum schon mal saubergemacht und lackiert.
Mit Original Lack. 2K Einschicht- Autolack Tabak BWA MOS 200 von Spier Häcker. Gekauft bei Autolack 21. Damit wir der gesamte Wagen lackiert.
Nun nochmal zum Thema Motor.
Beim Motor rausnehmen habe ich das Getriebe vorher ausgebaut. Im Handbuch steht, dass die gesamte Einheit Motor mit Getriebe eingebaut wird. Beim rausnehmen des Motors war das schon eng.
Hat jemand Erfahrungen beim Einbau des Motors mit Getriebe.
Ich versuche noch Bilder zu senden.
Danke und Gruß Dietmar
Didi

geschrieben am:
09.12.2020 10:04

Moskwitsch 412

Didi

geschrieben am:
09.12.2020 10:22

Didi

geschrieben am:
09.12.2020 10:26

Motor beim rausheben

Didi

geschrieben am:
09.12.2020 10:31

Motor wird gereinigt und diverse Teile erneuert

Didi

geschrieben am:
09.12.2020 10:32

Motorraum vorher

Didi

geschrieben am:
09.12.2020 10:33

Motorraum lackiert

Didi

geschrieben am:
09.12.2020 10:34

Vorderachse gereinigt und grundiert, wird mit 2k Lack schwarz lackiert

Chris601

geschrieben am:
09.12.2020 12:14

Das Getriebe bei montierter Kupplung anzubauen ist einfach. Die Kupplungsglocke an den Motor zu bauen, wenn er schon drin ist, ist eine böse Fummelei. Im Prinzip hast du es beim Ausbau richtig gemacht: Getriebe ab, Kupplung dran lassen. Beim Eibau einfach andersrum vorgehen.

Schöne Werkstatt.
Wurstblinker

geschrieben am:
09.12.2020 16:01

Die gehen im Handbauch vielleicht davon aus, das der Motor mit Getriebe und Achse von unten eingebaut wird, wie im Werk.

Von oben würde ich, wie chris schon schrieb, nur den Motor mit Kupplungsglocke montiert einbauen. Die Gefahr von Lackschäden ist so schon groß genug.
Didi

geschrieben am:
09.12.2020 17:24

Genau so wird es sein. Ich werde den Motor so einbauen wie er ausgebaut wurde. Das ist schon eng genung. Das Getriebe habe ich schon angepasst in Bezug auf die Eingangswelle.
Das wird dann halt in der Grube montiert.
Nilson

geschrieben am:
09.12.2020 19:08

Zuletzt hab ich den Motor ohne Getriebe aus und wieder eingebaut. Zu DDR Zeiten hatte ich sehr oft beim Mossi den Motor draußen, da hab ich immer das Getriebe dran gelassen. Der Motor muß dann mit dem Lüfterrad nach oben herabgelassen werden, dann am Flammrohr (hatte ich auch immer dran) nach hinten / oben drücken und den Motor dann nach hinten schieben. Geht eigentlich ganz gut, nur hab ich damals nicht auf Kratzer und Beulen im Motorraum geachtet. Außerdem hatte ich damals eine Montagegrube, da hatte das Getriebe beim runterlassen Platz. Auf dem normalen Garagenboden wirds da bestimmt eng werden.
Didi

geschrieben am:
09.12.2020 20:15

Hallo Nilson, eine Grube habe ich. Das gefummel Motor mit Getriebe las ich lieber sein. Mach mir wahrscheinlich zuviel kaputt.
Klaus Köpke

geschrieben am:
10.12.2020 12:22

Hallo Didi, ich habe im Februar auch meinen Motor rausgehabt.Aus-u. Einbau mit Getriebe.Ich musste natürlich darauf achten, daß ich keine Kratzer verursache.Mit der entsprechenden Vorsicht geht das.Man muß den Motor dabei aber möglichst so am Kran befestigen, daß das Getriebe weit unten ist.Nach dem Einhängen hat man dann von unten mehr Gewalt, wenn man am Getriebe den Motor auf seine entgültige Position(Lagerböcke auf der Achse)drückt.
Woher hast du diesen Montagebock? Gruß Klaus
MZMA

geschrieben am:
10.12.2020 20:38

Hallo habe Beruflich und Privat schätzungsweise 100 Moskwitschmotoren ein bzw ausgebaut und dies immer mit Getriebe (habe ich auch so gelernt) egal ob 1360 oder 1500er.
Beim 1500er muss man aber das Ölfiltergehäuse abschrauben (so wie beim Filter wechseln) man braucht dazu eine Grube oder muss das Auto mindestens 20 cm anheben und dann geht es mit einen elektrischen Kran auch mit einer Person.
Die heutigen hydraulischen Motorheber sind nicht so feinfühlig da man die schräge des Motors immer korregieren muss
Chris601

geschrieben am:
10.12.2020 20:48

Siehst du da einen echten Vorteil oder wäre es für uns Laien auch okay, es einzeln zu machen. Das Getriebe mit den paar Schrauben danach ranzufummeln ist doch eigentlich wirklich kein Akt.
Da war bei mir auch das Ölfiltergehäuse nicht im Weg.

Wichtig ist natürlich, dass die Kupplung halbwegs zentriert ist.
Didi

geschrieben am:
11.12.2020 10:27

Hallo, danke für die vielen und guten Hinweise.Der Gedanke den Motor mit Getriebe einzubauen geht mir schon lange durch den Kopf.
Im Forum habe ich das auch schon von MZMA gelesen. Grube usw. ist vorhanden. Ich versuche es mal. Die Kuplung habe ich mit einer Eingangswelle zentriert.
Den Motormontagebock habe ich aus dem Internet von AREBOS https://www.arebos.de/auto-motorrad.html. Hat 60€ gekostet und funktioniert prima.
Didi

geschrieben am:
11.12.2020 10:30

Noch was. Das mit dem Abbau des Ölfiltergehäuses ist schon von Votreil. Einmal gegenstoßen und schon ist es weg.
MZMA

geschrieben am:
11.12.2020 14:29

Hallo Chris kann keinen direkten Vergleich mit den Ausbau des Motors ohne Getriebe machen , da ich es nie so gemacht habe.
Kann nur den Vergleich ziehen wie es ist wenn man das Getriebe ohne Ausbau des Motors aus/einbauen muss (zum Beispiel Kupplungswechsel).
Der Unterschied ist beim Aus/Einbau der Getriebehalterung.Man muss das Getriebe hoch halten oder abstützen (dies erledigt sonst der Kran,da er den Motor mit Getriebe in der richtigen Position hält). Des weiteren sind die oberen Schrauben die das Getriebe an der Kupplungsglocke halten schwer zugängig bei ausgebauten Motor sind Sie frei zugängig.
Auch muss man nicht das Getriebe über Kopf halten um es aus/einzubauen.Dies kann man bequem auf der Werkbank oder den Montagewagen machen. Und der Einwand mit den Ölfiltergehäuse abschrauben muss ich sagen wenn man den Motor raus nimmt hat es meist den Grund einer größeren Reparatur und da ist ein Ölfilterwechsel meist so wie so angedacht. Ich denke der Ausbau mit Getriebe kostet weniger Kraft und Zeitaufwand, dies spielt für einen Hobbyschrauber nicht so die Rolle aber wenn man es Beruflich macht schon. Vorsicht ist beim Motor Aus/Einbau immer geboten damit man keine Lackschäden verursacht und das war früher bei Kundenfahrzeugen auch so. Denn damals hatte ein Auto einen höheren Stellenwert als heute wo es meist nur als Gebrauchtgegenstand gesehen wird ( Die Mossis heut zutage nicht mehr -da Oldtimer)
Achso zu DDR Zeiten gab es keine Getriebeheber und Rollenwagenheber für die Grube (jedenfalls hatten wir keine).Diese können heute natürlich die Arbeit erleichtern. Gruß Ruben

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