AutorThema: Kupplung trennt nicht
steve

geschrieben am:
15.09.2020 21:05

Liebe Moskwitschfahrer und Schrauber, folgendes Problem: beim 2140 wurde die Kupplung gewechselt (Automat, Scheibe, Grafitlager), nun trennt die Kupplung nicht mehr komplett. Es ist nicht das typische festkleben nach langer Standzeit. Startet man den Motor mit eingelegtem Gang und getretener Kupplung fährt das Fahrzeug trotzdem langsam los. Das schalten während der Fahrt ist fast unmöglich. Das Spiel zwischen Stößel und Arm beträgt 5 mm, so wie vorgeschrieben. Der Ausrückarm schlägt auch schon am Gehäuse an, den Weg zu verlängern bringt also auch nichts. Gibt es unterschiedlich dicke Kupplungsbeläge? Oder hat noch jemand andere Ideen? Besten Dank im Voraus.
Sport-Lu

geschrieben am:
16.09.2020 18:00

Mussten die 3 Finger am Automaten nicht auf eine bestimmte Höhe eingestellt werden?
Wurstblinker

geschrieben am:
17.09.2020 16:51

Ich mutmaße mal:

entweder ist die Ausrückegabel gebrochen oder deformiert

oder der Automat ist zu flach (aus welchen Gründen auch immer, Nachbautoleranzen?...).

Vielleicht hat auch mal jemand die Schwungscheibe abgedreht - aber das wäre schon etwas zu abwegig.

Ein zu dicker Kupplungsbelag würde dein Problem positiv beeinflussen, einen zu dünnen hättest du mitbekommen.

Die Glocke ist richtig (spaltfrei) drauf?
Wurstblinker

geschrieben am:
17.09.2020 19:58

Noch was:
Könnte die Kupplungsscheibe falsch herum drin sein?
Ich bin mir nicht sicher, ob sie sich falsch ggü. der Schwungscheibe montieren lässt.
Die aufbauende Platte mit den Quer-Dämpferfedern muss jedenfalls Richtung Automat zeigen.
steve

geschrieben am:
17.09.2020 20:06

danke für eure Ideen, alle Teile waren Neuteile aus CCCP-Produktion. Ich melde mich wenn ich die Ursache kenne.
Nilson

geschrieben am:
17.09.2020 20:29

Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber gab / gibt es da nicht auch eine Transportsicherung? Oder hau ich da was mit neueren Fahrzeugen durcheinander?
Klaus Köpke

geschrieben am:
18.09.2020 18:51

Ne, die Sicherungen( Stifte)gab es bei den 408er Automaten.Ich gehe mal davon aus, das in der Anlage keine Luft ist, sonst würde, wie du schreibst, der Ausrückhebel nicht ans Gehäuse schlagen.Und ich gehe auch mal davon aus, das du die Mitnehmerscheibe richtig rum eingebaut hast.Mir käme da eigendlich nur der Automat in den Sinn.Ist, wenn du das Pedal ein wenig trittst, der Fuß ruhig oder merkst du eine Unwucht( Zittern)? Mehr fällt mir dazu nicht ein. Eigendlich kann man beim Einbau nichts falsch machen.Viel Erfolg beim Suchen.
Klaus Köpke

geschrieben am:
18.09.2020 18:56

Ich habe eben noch mal deine Schilderung gelesen.Der Ausrückhebel liegt doch im unbelasteten Zustand sowieso am Gehäuse an. Nimm doch einfach mal das Spiel auf ein Minimum oder gar kein Spiel zwischen Stange und Gabel.Einfach probieren.
steve

geschrieben am:
21.09.2020 08:01

vielen Dank für eure Hinweise. Nach nochmaligen Zerlegen stellte sich heraus, dass der Ausrückarm verbogen. Der wurde nun gerichtet und alles funktioniert wie es soll.
Klaus Köpke

geschrieben am:
21.09.2020 20:12

Wie kann man denn den Ausrückhebel verbiegen? Was ist da passiert?
steve

geschrieben am:
26.09.2020 13:43

da hat wohl einer der Vorbesitzer das Kupplungsspiel an falscher Stelle auf russische Art eingestellt...

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