AutorThema: Bremsbeläge befestigen...was ist zulässig
Rookie51

geschrieben am:
12.01.2019 18:43

Hallo,
bei meinem 407er sind die Bremsbeläge aufgenietet.
Nun habe ich zwei voll bestückte Bremsankerplatten für die Hinterachse erstanden- hier sind sowohl genietete, als auch geklebte Beläge gemischt verbaut. Selbst auf einer vorgebohrten Backe wurde der Belag geklebt- also wirklich alles durcheinander.

Frage: Auch wenn ich meine Originalbacken mit neuen genieteten Belägen + Kupfernieten selbst ausrüsten möchte...wäre eine gemischte Anordnung geklebt / genietet auf einer Seite zulassungsfähig?
Gibt es Vor- / Nachteile beider Montageverfahren? (Kleben sollte man ja wohl nicht selbst...und selbst in Werkstätten kann das wohl kaum noch einer)

Dank + Gruß
Hendrik
DerChris

geschrieben am:
13.01.2019 14:46

Hallo.also die Zulässigkeit würde mich garnicht interessieren funktioniert ja beides.und in der Trommel sieht es sowieso niemand.solange die bremswerte stimmen uns alles funktioniert wäre mir das persönlich egal.
AvaTar

geschrieben am:
14.01.2019 12:24

...irgendwie meinte ich mal irgendwo aufgeschnappt zu haben, dass genietete Bremsbacken für die 75PS-Versionen (möglicherweise auch nur an einer Achse) unzulässig wären. Soweit ich mich außerdem erinnere, sollten alle bis zum 408 kein Problem - auch kein rechtliches - mit den genieteten Belägen haben.

Wo ich nix drüber weiß, ist die "Mischbarkeit", also die gleichzeitige Nutzung von Klebung und Nietung an der selben Achse oder sogar am selben Rad.
Rookie51

geschrieben am:
14.01.2019 14:10

Servus,

danke für Eure Antworten.

Das in der Trommel keiner die Beläge sieht stimmt schon- jedoch möchte ich den Aufbau meiner sowj. Baustelle für die spätere Abnahme möglichst genau fotodokumentieren...und damit ists dann wieder sichtbar.
Es hatte mich ja auch nur interessiert, da ich meine Beläge nieten werde.

Gab es bei einer H-Abnahme irgendwelche Fallstricke bezüglich Nachweispflicht von ABE oder Zulassung für Straßenverkehr z.B. von Bremsbelägen???
Darüber hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht- möchte aber auch wenig Angriffsfläche bieten.

Danke bis dahin
Hendrik
wowka26

geschrieben am:
14.01.2019 15:47

Hallo Hendrik,
bei der Abnahme schaut kein Mensch danach, du wirst auch nirgends Belege mit irgend einer Nummer finden, mache dir da keine Sorgen.
Aber wie Lutz oben schon geschrieben hat, habe ich auch irgendwo gelesen das an der Vorderachse nur geklebte verwendet werden dürfen. In irgend einer Betriebs- bzw. Reparaturanleitung stand es drin.
Gruß Waldemar
Der Mutz

geschrieben am:
14.01.2019 16:28

Hallo Männers,
zur Halbarkeit der geklebten Beläge.
Ich habe vor 8 Jahren meine Bremsbeläge vom LuAZ selbst aufgeklebt.
Da sind ja Mossi-Hinterachsbremsen vorn und hinten drin.
Mit einer dementsprechend grossen Schelle. Immer 2 Stück zusammen.
Und dann im Backofen laut Anweisung 20 Min. bei 220 Grad.Hatte Brems u. Kupplungsbelagskleber von Ural Hamburg verwendet.
Ich fahre zwar im Jahr nur ca. 750 km aber die Beläge halten immer nach auf den Backen.
Einziger Nachteil, unsere Küche hat 2 Wochen lang nach heissen Bremsen gerochen.
Grüsse.
Rookie51

geschrieben am:
21.01.2019 10:20

Servus,

danke für Eure Antworten.

Der LuAZ hat 4x Mossi-Simplex Bremse drin? Na gut, so schwer ist der Schwimmpanzer ja nicht- oder? ;)

Noch eine Frage: Welche Bördelung haben denn die 407er Bremsleitungen? Da konnte ich leider nix finden...

Grüße
Hendrik
efb

geschrieben am:
21.01.2019 13:18

Die Luaz 969M Bremse dfinde ich sehr interessant: Sie besteht zwar aus den klassischen Moskwitsch-Teilen (4 x Simplex, 2x Hautbremszylinder und 1x BKV), hat aber im Hinblick auf ihre Funktionssicherheit einige Verbesserungen (Anordnung der Radbremszylinder unten, Zweikreissystem mit zwei getrennten HBZ, Kontroll-Lampe). Das ist auf der Luaz-Seite schön beschrieben. Link
Viele Grüße
Ernst

 

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