AutorThema: Blattfedern hinten
Eumel

geschrieben am:
27.05.2017 10:34

Hallo,

habe meine Blattfedern vom 412 nach Stassfurt zum aufarbeiten gegeben.
Nun fragte mich der Meister nach genauen Angaben zum sprengen der Blattfeder.
Hat jemand genauere Daten?
Jens hat mir viel geholfen, danke!
Steffen
Mossi Stefan

geschrieben am:
30.05.2017 21:50

Hallo Eumel, genauere Daten habe ich nicht. Die Sache mit den Blattfedern hättest Du allerdings viel einfacher haben können. Die Schlosserei Schramm in Naumburg hatte noch fertig aufgearbeitete Federn auf Lager. Das ganze für einen sehr moderaten Preis. Da währen bestimmt auch welche für dich zu finden. Die haben die Dinger zu DDR-Zeiten selber aufgearbeitet, Sie wissen also was Sie tum. Es hat nur einige Zeit gebraucht bis Sie rausgesucht waren. Diese sind jetzt unter meinen Mossi, kannst Dir gern anschauen. Schöne Grüße Stefan
Sport-Lu

geschrieben am:
29.03.2018 10:52

Wer arbeitet eigentlich noch Federn auf?
Oder wo gibt es aufgearbeitete zu kaufen?
Gruss und schöne Ostern!Jörn
henner2203

geschrieben am:
16.04.2018 20:31

Hallo Jungs,

Werden die Blattferdern eigentlich gefettet bzw. mit Graphitöl bestrichen? In der Literatur kann ich nichts dazu finden. Beim Trabant und Wartburg 311 wird das immer und überall erwähnt. Beim Mossi kann ich nichts dazu finden.

VG
Henning
AvaTar

geschrieben am:
17.04.2018 08:47

ich bin der Meinung, irgendwo sogar mal eine Warnung gelesen zu haben, dass Fett und Öl von der Blattfeder fernzuhalten wären. Find ich aber grade nicht. In der Rep.-Anleitung findet sich das folgende - siehe Bild - also: keine Schmierung. Und das deckt sich mit meinen diesbezüglichen Erinnerungen: Mit Plastik-Einlagen keine Schmierung; bei Metall auf Metall aber doch. Abweichend davon kann es natürlich sein, dass die "alten Hasen" anderslautende Erfahrungen mitbringen...

eumel

geschrieben am:
17.04.2018 10:34

Hallo Avatar,

schön von Dir zu hören...
Du hast vollkommen recht. Fett bzw. Schmiermittel kann nicht schaden.
Mir wurde als Lokschlosserlehrling bei der deutschen Reichsbahn immer eingebläut:
"Wer gut schmert, der gut fährt"

Und schaden kann es nicht!
AvaTar

geschrieben am:
17.04.2018 11:08

...doch, in dem Falle schon.
Warum man NICHT schmieren soll, ist mir mal so begründet worden: Einerseits soll die erhöhte Reibung ohne Schmiermittel eine gewisse zusätzliche Dämpfung erzeugen, die sozusagen die Stoßdämpfer unterstützt, andererseits bindet das Fett jeden auch nur entfernt vorbeihuschenden Dreckkrümel sowie allen Abrieb und erhöht dadurch sogar den Verschleiß der Plastikplättchen durch die ungewollt entstehende Schmirgelpaste - ganz abgesehen davon, dass ein womöglich ungeeignetes Fett die Plastikplättchen angreifen und zusätzlich weich machen könnte.
Die Warnung, die Plastikplättchen NICHT zu schmieren, ist mir mal irgendwo in dem Zusammenhang begegnet, dass man bei Geräuschen an den Federpaketen (Feder-Quietschen) spontan dazu neigen könnte, Fett oder Öl in die Hand zu nehmen, und dass man es an dieser Stelle tunlichst unterlassen sollte...
AvaTar

geschrieben am:
17.04.2018 11:16

Die Plastikplättchen sind hier sowas wie Brems- oder Kupplungsbeläge - da würde auch keiner auf die Idee kommen, die gegen Quietschen auf der Reibseite einzufetten. Es sind Verschleißelemente, die hier quasi selbst den Part des Fetts übernehmen. Wie oben bebildert: Rep-Anleitung ist an der Stelle auch eindeutig - darüber hinaus kann es zwar entsprechende Erfahrungen geben, dass man es "damals" doch tat, aber grundsätzlich vorgesehen ist es nicht.
Davon abweichend: Kombi mit Federpaket ohne Plastikscheiben - da reibt Metall auf Metall, und es muss da auch tatsächlich gefettet werden.

 

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