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AutorThema: Ersatzteilfrage: Hinterachsfederung und deren Buchsen
AvaTar

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26.07.2016 - 10:23

Hallo Moskwitschniks

ich habe sowohl beim Kauf meines Iwans als auch später immer mal wieder kleinere oder größere Ersatzteilfundi abgreifen können. Viel Mist dabei - na klar. Aber auch manches brauchbare. Mal mehr, mal weniger große Mengen. Das richtig Wichtige, was ich grad dringend brauchte, war aber eigentlich nur ein- oder zweimal dabei. Nun gut.

Jedenfalls ist eine Gummibuchse darunter, die in jedem Fundus in geradezu verschwenderischer Menge zu finden war, die ich bislang nicht recht zuordnen konnte. Durch einen Zufall fand ich jetzt heraus, dass es sich um die Gummibuchse der hinteren Blattfedern handelt. Okay, die Buchse ist für jede Montagestelle zweiteilig, mal zwei Seiten, mal drei Stellen je Seite, macht an jedem Fahrzeug 12 Stück. Trotzdem bin ich immer noch ziemlich überrascht über diese Menge jener Buchsen, die sich bei mir angesammelt haben.

Nun meine eigentliche Frage an die Spezialisten: Ist die Gummibuchse der Blattfedern als besonders anfälliges Verschleißteil bekannt? Was mag der Grund sein, dass man sich da solch immense Mengen fast schuhkartonweise auf Lager (auf Garage) gelegt hatte? Oder anders ausgedrückt: Wie würde es sich bemerkbar machen, wenn diese Gummibuchsen verschlissen wären? (Aber jetzt kommt mir bitte nicht mit Geräuschentwicklung! :-) ) Wann muss ich beginnen, mir Sorgen zu machen?

Ciao
Lutz

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Nilson

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26.07.2016 - 13:14

Du meinst sicher die Buchsen, welche in die Augen der Blattfedern gesteckt sind. Weiter sind da noch die Buchsen in den Stoßdämpfer.

Ich kann mich daran erinnern, dass zu DDR Zeiten manchmal die Gummis verschlissen waren. Lag wohl an den maroden Zustand der Straßen.

Das Loch in den Gummis, also dort wo die Schraube durchgeht wird dann immer größer, ist dann nicht mehr rund sondern wie ein Ei. Wie man das merkt kannst du dir ja denken.;-)

Wenn es damals mal etwas gab wurden gleich Hamsterkäufe getätigt. Vermutlich gab es aber diese Gummis immer und somit wurden immer mal welche gekauft. Ich hb übrigens auch noch ein 10 Liter - Eimer voll.;-)

Gruß Jens

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AvaTar

Beiträge: 528
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26.07.2016 - 16:10

Hallo Jens,

irgendwie kann ich mir schon was zusammenreimen, wie sich das auswirken könnte. Aber vielleicht denk ich mir ja auch was falsches. Deswegen frag ich. Und im WHIMS Moskwitsch steht, dass es vor allem zu polternden Geräuschen führen würde. Aber davon hör bzw. merk ich (noch) nix. Oder es geht in der für heutige Zeiten ungewohnten Gesamtgeräuschkulisse unter.
Deswegen wüsst ich gerne, was die Erfahreneren darüber wissen, wie sich's äußert! Wer hat damit vielleicht sogar schon entsprechende Erfahrungen?
Die vorderen Federaugen müssten ja eigentlich DIE Krafteinleitungsstelle für Brems- und Beschleunigungskräfte in die Karosseriegesamtheit sein. Wird man das merken? Vor allem etwa, wenn die Gummibuchsen womöglich einseitig ausgenuddelt wären?

Ciao
Lutz

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Nilson

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dabei seit: 07/2015

26.07.2016 - 18:39

@ Lutz

Hast du mein Beitrag richtig gelesen???

Und nebenbei, ich hatte zu DDR Zeiten bestimmt 10 verschiedene Mossis, also an Erfahrung mangelts bestmmt nicht:-)

Ein Erlebnis möchte ich der dennoch schreiben.

Ein Fahrgast, der hinten links saß schrie wärend der Fahrt manchmal auf. Ich erklärte Ihn für... naja.

Später, als ich die Schonbezüge zum waschen rausmachte saH ICH DIE bESCHEERUNG: dIE VORDERE fEDERAUFHÄNGUNG LINKS WAR MIT SAMT DEM bODENBLECH rings um die Halterung WEGGEROSTET. Somit stieß die Feder bei jeder Unebenheit nach oben unter den Rücksitz und brachte mein Mitfahrer zur Verzweiflung.

Das Todesurteil für diesen Mossi war damit besiegelt.

Auch die hinteren Holme rosten gerne, das merkst du, wenn das Auge der Feder (hinten) nach oben wandert und im Kofferraum eine Beule nach oben entsteht.

Eine Möglichkeit außer dem Poltern ist auch ein Knarzen beim federn. Klingt dann wie Sex in einem alten Bett.Dann könnten die Bolzen(Schrauben) in den Gummis verrostet sein.

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Klaus Köpke

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26.07.2016 - 20:52

Die Beule im Kofferraum kam von der Buchse die die Hinterfedergummis aufnahm.Dann war nicht der Holm durchgerostet(kam auch mal vor)sondern die Punktschweißung vom Werk war schlecht.Die Buchse hatte sich dann nach oben bewegt.Dann kam: Tank raus,2 Stunden Elaskon abkratzen damit beim Einschweißen der Wagen nicht abbrennt.Kontrolle der Federgummis:unters Fahrzeug schauen u.Zustand der Gummis prüfen.Die vorderen Gummis halten erfahrungsgemäß länger als die hinteren.Früher wurden unsere Mossis meistens von Betrieben gefahren u.auch die Privaten nutzten den Kofferraum u.den obligatorischen Anhängerzug maximal.Da hat es nicht lange gebraucht bis die Gummis hin waren.Im Gegensatz zu heute waren die damals Mangelware.Da haben wir so manches mal aus der "stillen Reserve" gute schlechte raussuchen müssen.

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AvaTar

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26.07.2016 - 22:47

Hi Jens,

Ja, ich denk schon, dass ich richtig gelesen hab, nur mit "Wie man das merkt kannst du dir ja denken." konnte ich jetzt nicht so viel anfangen. Mir wären ein paar klare Ansagen: "soundso isses" lieber gewesen, wie Du es dann noch nachgeliefert hast. Aber durchgerostet ist mein Iwan zum Glück nicht. Jedoch hab ich seit geraumer Zeit das Phänomen, dass er beim Bremsen recht stark nach links zieht, und ich konnte es bislang nicht durch Eingriffe und Austauschen an der Bremsanlage beheben. Und nun hatte ich letztens im Anhängerbetrieb den Eindruck, dass er beim Gasgeben eben unter Anhänge-Last nach rechts zieht. War das erste Mal, dass mir das so vorkam. Würde ja vielleicht mit der Idee von der einseitig verschlissenen Hinterachsaufhängung zusammenpassen. Und in dieser Idee wurde ich iwie bestärkt, als ich zufällig diese häufigsten Buchsen in meinem Fundus als zur Blattfeder gehörig identifizierte.
Bliebe quasi nur das Rätsel, wieso die Buchsen einseitig verschleißen sollten...
Mal sehen, wann ich mal zum Druntergucken komme.

Ciao
Lutz

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AvaTar

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26.07.2016 - 23:01

...nebenbei: die einseitig weggerostete vordere Federaufhängung müsste doch auch gerade genau diesen von mir vermuteten Effekt erzeugt haben, weil das linke Rad beim Bremsen und Gasgeben mehr Freiheitsgrade genoss als das besser geführte rechte Rad. Also: wie war denn da das Fahrverhalten?

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Klaus Köpke

Beiträge: 389
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26.07.2016 - 23:56

Schau doch einfach mal unter dein Auto u.sieh nach,wie die Federaufhängung aussieht.Dazu brauchst du keine Hebebühne.Wenn da was nicht stimmt,ist es zu sehen.Rechts u.links vergleichen.Wenn der vordere Federbock durchgerostet sein sollte,was ich nicht glaube,müßtest du beim Bremsen ein deutliches Geräusch hören,weil sich dann die Hinterachse seitlich bewegen würde.Wenn nur die Gummis verschlissen sind,merkt man das kaum im Fahrbetrieb.

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AvaTar

Beiträge: 528
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27.07.2016 - 07:15

Nein, durchgerostet ist da nix. Auch nix sooo offensichtliches. Wäre sonst sicher schon mal dem TÜV aufgefallen. Klar muss ich mich trotzdem noch mal drunter legen. Das Phänomen an meinem Iwan ist insofern mysteriös, weil ich schon seit zwei TÜV-Terminen auf dem Bremsenprüfstand der Halbgötter in blau ganz wunderbar gleichmäßige Bremsenwerte links und rechts habe, aber im freien Fahrbetrieb einen sehr deutlichen Linksdrall beim Bremsen. Bisher hatte ich eher die Vorderachse in Verdacht - und auch da sollen einige Gummibuchsen erneuert werden, wofür ich aber bislang keine kompetente Anlaufstelle finden konnte.
Aber nachdem ich zuletzt unter besonderer Last beim Gasgeben einen gegenläufigen Rechtsdrall zu bemerken meinte, rückt für mich die Hinterachse plötzlich viel mehr in den Fokus der Ermittlungen.
Problem ist halt, dass der Iwan viele Geräusche macht, an vieles hab ich mich gewöhnt. Was davon ist unnormal? (Beispiel: ich hab ein leichtes und nicht recht zu ortendes Rasseln im Auto, was sich in der Frequenz prima mit dem Motorklingeln überlagert.) Ein schlagendes Geräusch ist mir aber bislang nicht aufgefallen. Aber das spezielle Fahrverhalten. Und vielleicht ist ja der Buchsenverschleiß - vor allem, wenn er mutmaßlich einseitig wäre - gar nicht sooo offensichtlich?

Ciao
Lutz

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Nilson

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27.07.2016 - 21:40

Das etwas durchgerostet ist glaub ich auch nicht, das war mal mehr oder weniger eine kleine erlebte Geschichte im Zusammenhan mit der Federaufhängung. Das ich das hätte merken müssen, jetzt im Nachhinein eigentlich ja. Aber in dem Alter hab ich eher nach den Weibern geschaut (lach).

Wenn der Wagen beim bremsen nach links weg zieht prüf nochmal den Bremssattel, ob der fest ist. War bei mir auch erst vor ein Monat, obwohl ich erst den Sattel aufgearbeitet hab war der ein paar Monate später wieder fest.

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1190

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28.07.2016 - 09:42

Hallo,
Wegen Einseitigem Ziehen beim Beschleunigen:
Vom Einfachsten beginnend:
Reifenzustand, Reifenluftdruck prüfen,
Alle Fahrwerksgelenke (auch vorne) auf Spiel prüfen (Hebeln)
Radlager vorn prüfen,
Sitz / Lage Hinterachskoerper prüfen,
Zustand Stoßdaempfer (hinten) grob prüfen (unten abschrauben) Wirkung sollte gefühlt beidseitig gleich sein,
Prüfen, dass Seile der Handbremse nicht zu knapp eingestellt sind (Bremse schleift bei Belastung hinten)

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AvaTar

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28.07.2016 - 13:52

Hi Namenloser,

das Problem tritt eher beim Bremsen auf. Die Einseitigkeit beim Beschleunigen konnte ich noch nicht verifizieren, da es mir zuletzt im Anhängerbetrieb das erste Mal überhaupt aufgefallen ist - oder vielleicht hab ich es mir auch nur eingebildet...

Räder/Reifen/Luftdruck - so bescheuert bin ich dann doch nicht.
Fahrwerk vorne - steht unter Beobachtung, soll auch was gemacht werden, aber bislang fiel nichts auf, was akut wäre.
Radlager vorne - zuerst: Nachstellen half nix; später: Austausch half nix.
Hinterachse - naja, bezieht sich auf meine aktuelle Frage.
Handbremse - hat genug Spiel.

Gestern konnte ich mich in der Enge der Standard-Garage mal zumindest bissel drunter legen - und natürlich war nix ungewöhnliches oder auffälliges zu sehen bzw. zu finden. Ja, natürlich sind die Buchsen alt. Aber eben augenscheinlich nicht ungewöhnlich abgenutzt oder gealtert.

Im Übrigen fand ich in manchen Offroad-Foren - deren Geräte haben auch recht oft Blattfedern - Hinweise darauf, dass verschlissene Blattfederbuchsen bei den Allradlern genau meine beobachteten Symptome hervorbringen können: Einseitiges Verziehen beim Bremsen und gegenläufiges Verziehen beim Beschleunigen. Ebenso äußern sich verlorene oder gelockerte Bügelbolzen (Verschraubung der Achse gegen die Feder) Aber auch da war bei meinem Iwan soweit alles in Ordnung.

Obwohl ich kein Freund von prophylaktischen Tauschgeschäften bin, werde ich wohl aber doch mal sämtliche Hinterfeder-Buchsen vorsorglich tauschen. Schließlich hab ich genügend davon.

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Nilson

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28.07.2016 - 14:50

Bez. dem wegziehen beim bremsen...

Fahr doch einfach mal in eine Werkstatt auf den Bremsprüfstand, da bist du auf der sicheren Seite. Kostet max. ein Päckchen Kaffee.

Gruß Jens

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AvaTar

Beiträge: 528
dabei seit: 10/2012

28.07.2016 - 17:58

Hi Jens,

jetzt hast Du aber meine Posts nicht recht gelesen:
Ich hab wunderbar gleichmäßige Werte auf dem Bremsenprüfstand. Letztes Jahr beim TÜV sogar alle Werte gänzlich ohne eine Links-Rechts-Toleranz. Betriebsbremse vorn: links und rechts der selbe Wert, Betriebsbremse hinten: links und rechts der selbe Wert, und Handbremse: links und rechts der selbe Wert.

Deswegen bin ich irgendwann auf die Hinterachse gekommen - obwohl die Überarbeitung der Vorderachse auch noch aussteht, weil ein erster daran gescheitert ist. Nur dass ich Hinterachse wohl sogar selbst machen kann in der engen Garage.

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Nilson

Beiträge: 319
dabei seit: 07/2015

28.07.2016 - 18:44

Upps, dass hab ich ja dann wirklich glatt überlesen. Das war nur mein erster Gedanke mit dem Prüfstand. In der Werkstatt verzweifeln die auch an mir, da ich mit allen Fahrzeugen immer nur zum Fahrwek prüfen komme, die Arbeiten aber dann immer selber durchführe.;-)

Gruß Jens

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Sport-Lu

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28.07.2016 - 20:39

Ich kann mich entsinnen,daß mein Mossi hinten versetzt hat als die Buchsen ausgeschlagen waren.Z.B.beim bergab Kurve fahren und schlechter Strasse.Da war wenig Last auf der Hinterachse.
Zum einseitig ziehen:Du hast sicher neue perfekt laufende Reifen drauf,aber früher hat man auch mal die Räder seitenweise getauscht bei so unerklärbaren Phänomenen.An Lenkung und Spurstangen ist nichts ausgeschlagen??

Gruss Jörn!

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AvaTar

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29.07.2016 - 07:45

Hi Jörn,
das Versetzen und Trampeln der HA ist typisch für blattgefederte Starrachsen. Sicher wird es sich mit ausgeschlagenen Buchsen noch verstärken, aber es ist so grundsätzlich typisch für diese Konstruktion, dass es auch in manchen zeitgenössischen Testberichten Erwähnung findet. Ich erinnere mich an einen Pressebericht, in dem es sogar hieß, der Mossi würde auf gerader Strecke zum Ausbrechen neigen, wenn die Straßenqualität das Fahrweise entsprechend (über)fordert. Und auch anderen Modellen mit solcher HA wird dies nachgesagt.

Rädertausch kann ich noch mal probieren, weil einfach gemacht. Ich erwarte mir aber nix, weil das Phänomen auch nach Aufziehen eines neuen Reifensatzes blieb. Wär schon arger Zufall, wenn beide Reifensätze das Phänomen beide ausgerechnet in die selbe Richtung erzeugen würden.

Lenkung, Spurstangen, Vorderachse allgemein: steht im Fokus, sollte auch was gemacht werden (ist im ersten Anlauf gescheitert) Jedoch hat keiner bisher was wirklich Kritisches entdeckt. Auch der TÜV nicht. Dass die Ränder mancher Buchsen (z.B. untere Querlenkerbuchsen, die nach vorn unter der Frontschürze fast hervorgucken) mit der Zeit leicht ausfransen, findet sich als "VA Gummibuchsen porös" im TÜV-Bericht wieder, und war für mich Anlass, den Austausch zu beauftragen, zu dem es dann blöderweise doch nicht kam. Aber wirklich Lockeres oder Ausgeschlagenes hat bislang keiner gefunden. Das ist ja auch das Mysteriöse daran.

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1190

Beiträge: 95
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29.07.2016 - 21:38

Hallo,
die ausgefransten Ränder der Buchsen am unteren Querlenker sollten in die engere Wahl bei der Fehlersuche gezogen werden. Diese Buchsen (Ersatzteilkatalog, S. 57, Bild 44, Nr. 4, ETN: 403-2904046) haben im Neuzustand meines Wissens keinen Rand oder Kragen, der etwa mit dem der Gummis für die Hinterfedern vergleichbar ist (Bild 1). Wenn sich hier ein deutlicher ausgefranster Kragen bildet, wird das Gummi der Silentbuchse allmählich herausgequetscht (Bild 2). Die Buchse klappert nicht sofort, ist aber mglw. "weicher" wie die anderen, was beim Bremsen den besagten Effekt haben kann, wenn eine Seite stärker als die andere betroffen ist. Das Ganze bleibt natürlich Spekulation.


Gruß
LK

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AvaTar

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dabei seit: 10/2012

30.07.2016 - 11:04

Hi Namenloser,

da hast Du recht, und in die Richtung hab ich auch spekuliert. Deswegen war der Austausch auch schon vorgesehen und beauftragt, bis sich jener davon überfordert zeigte und ich jetzt ne neue Anlaufstelle dafür finden muss. In der Enge meiner Garage trau ich mir das jedenfalls nich zu.

Neu war zuletzt aber das vermeintliche Gefühl, dass der Iwan mit dem ordentlichen Zusatzgewicht des WoWa am Haken beim Gasgeben gegenläufig nach rechts zu ziehen schien. War da nur auf ner kurzen Runde, bissel WoWa-Räder von den Standplatten freirollen, und hatte nicht genug Zeit zum Verifizieren, aber dennoch kam ich so im Nachhinein darauf, dass - weil die VA ja frei von Antriebseinflüssen sein muss - auch die HA ihre Rolle dabei spielen kann.

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AvaTar

Beiträge: 528
dabei seit: 10/2012

30.07.2016 - 11:09

PS: Hast Du so n umfangreichen Garagenbestand, dass Du mal eben jede mögliche Fehlerquelle in alt und neu fotografieren kannst? Respekt!

Ciao
Lutz

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Pan-Thom

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21.11.2023 - 08:45

Hallo, ich steige hier mal ein: "... saH ICH DIE bESCHEERUNG: dIE VORDERE fEDERAUFHÄNGUNG LINKS WAR MIT SAMT DEM bODENBLECH rings um die Halterung WEGGEROSTET."
Bei der Kontrolle des Zustandes im Kofferraum habe ich eine Durchrostung im Boden direkt am rechten Radkasten entdeckt. Da ist aber auch der darunterliegende Träger betroffen. Läst sich das reparieren? Es geht um ca. 25 cm Länge, auf der der Träger von oben "angeknabbert ist.

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Nilson

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22.11.2023 - 19:06

Eigentlich ist (fast) alles machbar. Du brauchst nur jemanden, der das halbwegs kostengünstig macht. Karrosseriewerkstatt wird da wohl nicht die 1. Anlaufstelle sein.
Mach doch mal ein Foto von besagter Stelle.

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Pan-Thom

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dabei seit: 11/2023

23.11.2023 - 07:56

Hallo Nilson, mach ich in den nächsten Tagen mal. Ich bin gerade dabei das Schweißen zu lernen. Aber bis ich an den Wagen gehe, werde ich noch was üben müssen. Die Löcher sollen hinterher ja nicht größer sein. Aber im Zweifel muss es dann wieder jemand richten. Wichtig ist ja, dass reparabel ist. Es wird sich augenscheinlich noch mehr finden. Und die "Suche" hat noch gar nicht wirklich begonnen. Aber bis zum nächsten TÜV ist noch Zeit.

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Pan-Thom

Beiträge: 35
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29.11.2023 - 19:10





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Pan-Thom

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29.11.2023 - 19:11

OK. Das üben wir wohl noch mal. ;-)

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Chris601

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29.11.2023 - 19:14

Ich müsste die Bilder reparieren können. Warte bitte nochmal kurz. Nimm das nächste mal doch die Bild-Funktion direkt im Forum, da kommt auch nix weg ;-)

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Pan-Thom

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29.11.2023 - 19:15

Rost am hinteren rechten Längsholm

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Pan-Thom

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29.11.2023 - 19:15

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Pan-Thom

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29.11.2023 - 19:15

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Pan-Thom

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29.11.2023 - 19:16

Auf der Rückseite ist auch die obere Falz weg, an der der Kofferraumboden angeschweißt ist.

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Wurstblinker

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29.11.2023 - 21:15

Aha, er war original mal hellblau...

Um Schweißen zu üben, ist diese Stelle vielleicht nicht ganz so geeignet, aber machbar ist das schon.

Der Längsträger ist doch nur ein rechteckiges Kastenprofil mit dem Rohr für die Federaufnahme drin.
Du müsstest mal checken, wo dort wieder Substanz anfängt, das Deckblech ist nicht das Thema, das kommt dann hinterher wieder drauf.

Meistens sind aber auch die seitlichen Taschen neben dem Kofferraumboden zwischen Außenkotflügel und Radkasten durch - wie sehen die denn aus?

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Pan-Thom

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dabei seit: 11/2023

30.11.2023 - 07:35

Der war mal grün, wohl so wie das von Chris, also seinem Wagen. :-). Jedenfalls kommt das beim Schleifen immer wieder durch.
Der Wagen hat so viele Roststellen zum Üben, dass ich es wohl hoffentlich einigermaßen kann, wenn ich es bis dahin schaffe. Eigentlich ist der Bereich, der angegriffen ist nicht groß, vielleicht je 10 cm breit. Das wird sich machen lassen. Die Seiten sind OK, sind wohl mal gemacht worden. Interessanter Weise ist die rechte Tasche nicht schmal gehalten sondern so breit, wie das Radhaus und leider etwas zu tief. Dadurch sieht man es von der Seite. Der Schöpfer hat das mit Spachtel versteckt, in dem er quasi den Radlauf verlängert hat. Das und die Tatsache, dass an dem Kotflügel auch ein Teil festgenietet wurde (??), hat eine ganze Menge Spachtel mit sich gebracht. Das hab ich nun alles runter geholt.
Grundsätzlich sind vom Rost die Schweller, die hinteren Kotflügelecken unten und der Unterboden inkl. Wagenheberaufnahmen betroffen. Leider auch die rechte A-Säule mit einem ca. 4 cm-Loch.
Wir werden sehen, wie wir dem Ganzen begegnen.

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Pan-Thom

Beiträge: 35
dabei seit: 11/2023

30.11.2023 - 08:24

@Chris: Danke. Ich habe den direkten Weg schon gefunden.

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