AutorThema: Grundeinstellung Vergaser K126H
ap-m412

geschrieben am:
15.09.2011 15:13

Hallo an alle Vergaserschrauber,
Einstellung der Spardüse lt.Kontr.-Rep.-Buch 412 S.80 10mm /lt. Rep.-Buch 2140 15mm / lt. Rep.-Handbuch 412 deutsch-spanisch 15mm .
Welche Einstellung ist die Richtige?
Danke Jörg!
wowka26

geschrieben am:
26.11.2017 15:16

Hallo Mossischrauber, hallo Jörg,

ich würde gerne dieses Thema wiederbeleben, da ich vor ein paar Wochen das mit den unterschiedlichen Angaben auch festgestellt habe. Bis jetzt hatte ich die 10mm Einstellung, läuft auch gut, nur der Übergang in die zweite Stufe beim langsamen Beschleunigen ist deutlich spürbar.
Ich baue mir gerade einen K126H aus der ersten Serie (Vergaser mit Koffer - wie ihn die Russen nennen) neu auf und würde gerne eure Meinung zur 15 mm Einstellung erfahren.
Wenn man die Bücher vergleicht so ist auch die Bedüsung unterschiedlich angegeben.

Jörg, mit welcher Einstellung fährst du im Moment?








viele Grüße
Waldemar
Klaus Köpke

geschrieben am:
26.11.2017 16:42

Wow! Wo bekommt man denn so ein seltenes Stück noch her?
wowka26

geschrieben am:
26.11.2017 17:07

Er liegt bei mir schon ein paar Jahre im Regal rum. Soweit ich mich erinnere, habe ich ihn bei Ebay ersteigert.
Sport-lu

geschrieben am:
26.11.2017 19:45

Waldemar,was erhoffst du Dir von diesem Vergaser oder ict es nur der Originalität wegen?

Gruss Jörn!
wowka26

geschrieben am:
26.11.2017 20:28

Ich erhoffe mir nichts, der ist ja bis auf die Luftklappe und die Leerlaufregulierschraube wie alle anderen K126H. Es geht mir nur um die Optik und die richtige Einstellung
ap-m412

geschrieben am:
27.11.2017 14:17

Hallo Waldemar,
ich habe bei meinen Vergaser die Spardüse auf 15mm eingestellt, somit wird sie später geöffnet als im Rep.-handbuch "Ist mir noch zu Helfen" (10mm) beschrieben. Ganz wichtig ist auch der Füllstand im Schwimmergehäuse. Ich habe ihn etwas überfüllt(18mm). Er sollte 20mm u.Ok sein. Der Rundlauf und der Übergang von der 1. zur 2. Stufe ist sehr sauber.
Die Bauart deines Vergaser habe ich auch aufgearbeitet und ausprobiert und ihn nach wengigen Kilometer wieder in meinen Ersatzteilschrank verstaut. Das Kaltstartverhalten ist zwar gut aber im Warmfahren ist man ständig am Choke zum Nachstellen. Die Flatterventile arbeiten beim Start zuverlässig, aber die Luftklappe ist starr verbunden mit dem Zug und kann dadurch nicht auf den Saugdruck reagieren. Das hat man am Nachfolgemodel mit drehbarer Luftklappe und der außenliegenden Servofeder,welche auf den Unterdruck reagiert, gelöst.
Ich hoffe, daß ich Dir weiterhelfen konnte.
Liebe Grüße auch an Irene, Lisa und Lucas!
Jörg
wowka26

geschrieben am:
27.11.2017 21:36

Vielen Dank Jörg,

ich habe mit diesem Vergaser schon ein paar hundert Km abgespult, aber halt mit der 10 mm Einstellung. Beim erreichen der Betriebstemperatur verhält er sich genau so wie mein "später K126H". Das mit dem Warmfahren kann ich nur bestätigen.
Dieser ist aber etwas einfacher nach Gehör einzustellen da er nur eine Leerlaufregulierschraube hat.

Apropos Leerlaufregulierschraube, das ist mein später Vergaser mit dem ich bis jetzt Unterwegs war, mit zwei Einstellschrauben.




PS: Jörg, was macht dein Rücken?
Ich hoffe auf dem Weg der Besserung, die Lisa war ganz schön enttäuscht das ihr Lieblings Mossi dieses Jahr bei dem Treffen nicht dabei war.

ap-m412

geschrieben am:
29.11.2017 14:27

Für Lisa Damit die Zeit bis September 2018 nicht zu lang wird.

Wurstblinker

geschrieben am:
30.11.2017 08:20

Ich habe mich letztens auch an dieser Vergasergeneration versucht. Das Ergebnis war nicht wirklich überzeugend. Ein sauberes Beschleunigen ist leider nicht drin. Mein Gestänge ist auch auf die 10mm eingestellt. Aber da ich noch mit Dreck aus dem Tank zu kämpfen habe, gibt es hier wahrscheinlich mehrere Baustellen parallel.

Wäre schön, wen hier noch mehr Erfahrungen gepostet werden würden.
Christian

geschrieben am:
19.10.2018 11:18

Hallo Zusammen,

ich wollte nochmal das Thema beleben, da ich mit der Einstellerei eines K126H kämpfe.
Es gibt den K126H mit einer und mit zwei Einstellschraube des Leerlaufluftgemisches.
Ich habe die Ausführung mit zwei Einstellschrauben (Foto, ohne „Koffer“) wobei in beiden Gewindelöchern diese kleinen spitzen Einstellschrauben drin sind. Eine lange und eine kurze.
Im Schnittbild ist mit Pos. 28 (gelb) diese Schraube des Leerlaufluftgemisches bezeichnet. Was aber ist mit der Gewindebohrung (blau)?
Ist das die zweite Einstellschraube? Wieso ist da keine Schraube drin? Kann ich bei mir eine Schraube „weglassen“?
Gibt es eventuell in der Literatur eine Einstellanleitung für die Zwei-Schrauben-Ausführung?

Viele Grüße
Christian
Christian

geschrieben am:
19.10.2018 11:18

Schnittbild K126H

Christian

geschrieben am:
19.10.2018 11:19

Foto K126H

wowka26

geschrieben am:
19.10.2018 11:54

Hallo Christian,
das Schnittbild zeigt den Koffervergaser mit einer Einstellschraube. Das was du blau eingekreist hast ist der Anschluss der Unterdruckleitung zum Zündverteiler.
Die Einstellung der zweiten (CO -Schraube, die Rechte) ist nirgends beschrieben, ich habe zumindest nicht gefunden. Ich habe nach Gefühl und Gehör eingestellt. Würde mich aber auch interessieren ob Jemand irgendwo eine Beschreibung hat oder genau weiß wie die Beiden einzustellen sind.
Den Koffervergaser habe ich vor zwei Wochen wieder abgebaut, jetzt habe ich wieder den mit zwei Einstellschrauben drin.
Gruß Waldemar
wowka26

geschrieben am:
19.10.2018 11:56

Das ist das passende Schnittbild zum Vergaser mit zwei Einstellschrauben

Christian

geschrieben am:
19.10.2018 13:27

Hallo Waldemar,
danke für die schnelle Rückantwort.
Dann wird das Einstellen auf Versuch und Irrtum hinauslaufen...
Gruß
Christian
henner2203

geschrieben am:
19.10.2018 19:25

Hallo!

Such mal unter https://azlk.de/forum/beitrag.php?nr=746&thema=Starterklappe%20K126%20und%20Leerlaufeinstellung

Ich hatte das selbe Problem.

VG
Henning
wowka26

geschrieben am:
19.10.2018 22:13

Hallo Henning,
die vom Wiktor beschriebene Vorgehensweise ist auch nichts Anderes wie nach Gehör und Gefühl einstellen ;-))
Interessant wäre es eine richtige Beschreibung aus einer Betriebsanleitung oder Ähnliches zu haben, wie eben die Beschreibung mit nur einer Einstellschraube.
ap-m412

geschrieben am:
22.10.2018 14:46

Hallo Christian,
die Vergaser mit Kompensationsschraube ist wiederum eine Weiterentwicklung des K126H. Sie hat die Aufgabe die Gemischströmungen in der Leerlaufstellung durch die Taktung der Zylinder zu beruhigen. Hintergrund war wie auch heute die Abgaswerte im Leerlaufbetrieb zuverbesser.Gleichzeitig wurde auch ein ruhiger Leerlauf bei richtig eingestellter Ko.-schraube erreicht. Ansonsten wird der Vergaser, wie schon von Wiktor und in der Literatur beschrieben, nach Gehör und eingestellt. (Man muß es hören und fühlen ;).Ist der Leerlauf gut eingestellt gibt es bei der AU keine Probleme. In dieser Situation kann die Kompensationsschraube noch nachkorregiert werden. Aber nicht zu viel, den der Motor braucht noch etwas zum Leben.
Jörg
Wurstblinker

geschrieben am:
21.06.2021 10:06

Hallo K126-Profis,

vielleicht habt ihr noch Tipps für mich, wie ich das "Übergangsloch" zwischen 1. und 2. Stufe weiter vermindern kann.
Die Spardüse ist auf 15mm eingestellt (viel mehr geht auch nicht, da dann das Gewinde alle ist), der Schwimmerstand ist bei 18...19 mm.
Der Leerlauf ist sauber und auch in der 1. Stufe ist die Beschleunigung da. Die Beschleunigerpumpe arbeitet, wenn man "pumpt", merkt man das auch an der Beschleunigung.
Man merkt aber deutlich, dass bei kontinuierlichem Gastreten nach der 1. Stufe irgendwie Soße fehlt. Erst bei weiterem Reintreten und höherer Drehzahl ist die Beschleunigung wieder da.

Was kann ich noch probieren?
Sport-Lu

geschrieben am:
22.06.2021 20:43

Um das Gemisch etwas anzufetten könntest du das Schwimmerniveau etwas anheben.
Und natürlich die Düsen mal durchmessen und vergleichen.Zieht der Motor irgendwo Nebenluft.

Gruss Jörn
ap-m412

geschrieben am:
20.07.2021 20:55

Hallo Wurstblinker,
Spardüse ist eigentlich die falsche Bezeichnung. Sie ist eine Zusatzdüse, die im letzten Drittel in der 1. Stufe mit geöffnet wird. Somit wird ein sauberen Übergang beim Öffnen der 2. Stufe erreicht. Wenn die Leistung im Übergang und in der 2. Stufe fehlt, wird wahrscheinlich die Förderleistung der Benzinpumpe nicht ausreichen, um die 1. und 2. Stufe ausreichend zu bedienen. Prüfe den Hub deiner Benzinpumpe, den der ist ausschlaggebend für die Fördermenge.
Bescheiden ist nur, dass keiner während der Probefahrt im Motorraum liegt und das Schauglas beobachten kann.

;-)
Jörg
Jens H.

geschrieben am:
21.07.2021 07:25

Moin Leute
Altes Handy unter dem Luftfilter befestigen und Video aufnehmen.Gehr prima
Gruß Jens
ap-m412

geschrieben am:
21.07.2021 21:12

Eine weitere Ursache könnte im Zündverteile liegen. Prüfe die Leichtgängigkeit der Unterbrecherplatte. Da beim Beschleunigen die Unterdruckdose die Platte in Richtung Spätzündung, entgehe der Fliekraftgewichte, zieht. Vielleicht ist sie nur etwas schwergängig. Ein paar Topfen Öl lt. Schmierplan helfen manchmal Wunder.
1190

geschrieben am:
22.07.2021 18:37

Ich möchte mich dem hinweis mir dem Zündverteiler anschliessen. Die Zündung sollte bei diesem Beschleunigungsloch nicht komplett aus dem Blick geraten. Insbesondere für einen kräftigen Zündfunken sorgen. Ich bin kein Freund von Umbauten, aber seit ich eine Transistorzündung einschliesslich hochleistungszündspule eingebaut hatte, läuft der Motor wie nie zuvor. Drauf gebracht hatte mich ein alter Zeitungsbeitrag. Da ging es um kKlingeln des Motors. Jedenfalls hat sich auch dies auf das Übergangsloch ausgewirkt.
Sport-Lu

geschrieben am:
22.07.2021 19:59

Hallo 1190,
würdest du auch mitteilen welche Zündung du nun verbaut hast?Auch als PM.
Gruss und Danke,Jörn
Sport-Lu

geschrieben am:
22.07.2021 19:59

Hallo 1190,
würdest du auch mitteilen welche Zündung du nun verbaut hast?Auch als PM.
Gruss und Danke,Jörn
1190

geschrieben am:
22.07.2021 20:21

Es ist eine kontaktgesteuerte elektronikzündung von helotronik. Das war für mich der richtige kompromiss, um z.b im pannenfall ohne umstände auf die altanlage zurückbauen zu können. Die alte zündspule fährt seither mit spazieren, der kondensator ist auch noch angebaut, aber nicht angeschlossen. Probleme gab es aber bialang nicht. Der unterbrecher fungiert weiter als schalter und damit ist natürlich mechanischer verschleiss weiter ein thema. Das kann man bei meinem fahrdtrecken aber vergessen.Kontaktabbrand entfällt.
Sport-Lu

geschrieben am:
23.07.2021 15:48

Vielen Dank.
Sport-Lu

geschrieben am:
24.07.2021 08:19

Ich habe mir das mit der Helotronik mal angeguckt,verstehe aber deinen Satz,daß die Zündspule jetzt umsonst mit umherfährt nicht.Ist eine andere Zündspule verbaut worden?
Gruss Jörn
1190

geschrieben am:
24.07.2021 16:38

Ja, es ist eine beru zündspule, 12 V eingebaut.
1190

geschrieben am:
24.07.2021 16:56

Diese zündspule mit vorwiderstand war laut dem besagten Zeitungsartikel der grund für klingeln des motors, was laut bericht mittels 12 v ddr zündspule kuriert wurde. Das hab ich aufgegriffen und eine DDR 12 v zs mit anderem kondensator eingebaut. Eigentlich kein hexenwerk, hat aber nicht richtig harmoniert. Unterbrecherkontakte waren nach ein paar km verbrannt. Nach diesem rückschlag wurde es dann diese variante. Wäre vielleicht auch einfacher gegangen.

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